...zitieren wir heute stellvertretend eine Mail von vielen, die oft nicht im Gästebuch landen sondern bei uns:
Hallo sehr geehrter Herr Goosen, ich höre grade ihr neues Hörbuch "Radio Heimat" und ich kann nur sagen es erfreut mich sehr und treibt mir Tränen in die Augen. Auch ich bin ein Kind des Ruhrgebiets lebe aber im Exil in alten Trier. Und jedesmal wenn ich mir neue Sachen von ihnen anhöre kriege ich dieses Gefühl von Heimat in mir, genau das was mir hier fehlt denn hier sind ja alle anders in Trier. Ich bin 26 Jahre, Kind und Enkel eines Bergmannes und einfach verliebt in meine alte Heimat. Sie geben mir genau das was mir hier fehlt und ohne ihre Texte hätte ich es bestimmt nie geschafft, hier ein Stück Heimat weiter zu vermitteln. Oh wie mir das fehlt das Grillen an lauen Sommernächten am alten Schacht von Schlägel und Eisen oder der Besuch in einer ordentlichen Bude denn sowas gibbet nur zuhause. Leider habe es noch nie geschafft sie live zu erleben das wäre nochmal einmal ein grosser Wunsch von mir . Machen Sie bitte genau so weiter und schenken sie mir weiter ein Stück Heimat nach Trier.
Liebe Grüsse aus dem Exil Ich werde weiter die Fahne des Potts hier hochhalten O.P.
Lieber wütender Hörer, ich bin entsetzt. Herr Goosen vernachlässigte die tieferen Lebensverhältnisse in seiner Vorlesung über den Wandel und die Geschichte im Ruhrebiet? Unmöglich! Diese Art der Vorlesung: zukünftig meiden! Dass allerdings ein angfixter VfL Fan( soll heißen: er konnte sich das Schicksal nicht selbst aussuchen) von Bombenstimmung sprechen könnte, ist leider ebenso seltenst, wie dass er auch die Sache als "Spaß" bezeichnen würde. Das ist denn auch kein seltener, sondern eher überhaupt kein Humor, es sei denn, die Formel :"Humor ist, wenn man trotdem lacht" fände hier Anwendung. Dass Herr Tegtmeier sich da ausgerechnet drehen wollen würde, glaube ich nicht, denn mit dem VfL Bochum hatte er nix am Hut. Von Herzen liebe Grüße
P.S. Ich gstehe: mir hat die Sendung gefallen....Tschuldigung!
Lieber Herr Goosens,
klar und direkt: Das heute mit der Sendung war für mich der schlappste Goosens, den ich je gehört habe. Keines der abgelutschteten Klischees wurde dabei ausgelassen und immer wieder neu die schon lange abgestandene Suppe scheinbarer Ruhrpottmentalität gerührt. Da kommen mir die Tränen, nicht die der Rührung, sondern die der Wut, weil da ein halbwegs intelligenter Mann - "Heimatdichter" lässt er sich nennen - sich in einer Weise einlässt, die nicht im geringsten die tieferen Schichten hiesiger Lebensverhältnisse berührt und dabei weder die Geschichte noch den Wandel in dieser Region in der Lage ist mit passenden Worten einfach nur auszudrücken. Am meisten aber hat mich erschreckt, dass dieser Mann, der gewohnt ist mit Worten umzugehen, davon spricht, dass er wie auch sein Sohn jeweils von ihren Vätern für den Fußball der Vfl Bochum "angefixt" worden seien. Um es deutlich zu machen: Es gibt immer noch Leute, die sprechen von einer "Bombenstimmung", wenn sie Spaß meinen. Ich kann diese Art von seltenem Humor nicht akzeptieren. Tegtmeier würde sich im Grabe drehen. Ich war heute über diesen schwachen Radiobeitrag sehr enttäuscht.
Freundliche Grüße - das Wort "herzliche" muss ich mir heute verkneifen - Herbert Gröning
Vielen Dank für den Tip mit dem Schwarzmarkt ! Wenn also jemand noch Karten übrig hat oder selber am 27.5. nicht ins Riff gehen kann, bitte melden! Wir würden zu gerne Herrn Goosen und Herrn Redelings noch mal zum Thema Fußball gemeinsam auf der Bühne erleben! Viele Grüße an alle Goosen - und VFL- Fans! Daniela
Lieber Herr Goosen,
mit großem Vergnügen verfolge ich Ihre Arbeit und Ihr Engagement und die Liebe rund um unsere Heimat Bochum.
Zu Ihrer Anekdote bezüglich des Rußes auf der Fensterbank, den Ihre Oma nie festgestellt hat, möchte ich gerne meine erlebte Erfahrung erzählen.
Meine Eltern, beide Kinder des Ruhrgebietes, hat es durch Kriegeswirren ins Sauerland verschlagen. Mein Vater, Angestellter bei der Stadt Bochum, bekam eine Wohnung in der Juliusstr. (in der Nähe des Imbuschplatzes) vermittelt, so dass meine Eltern und ich (damals noch Säugling – 1955) dorthin zogen. Gewohnt war meine Mutter die saubere Luft im sauerländischen Schalksmühle und war geschockt, als sie die rußgeschwärzte Luft direkt neben den Hochöfen des Bochumer Vereins erlebte. Der Ruß war so stark, dass sie täglich die Fenster putzen musste. Am Tag nach dem Einzug kam meine Oma in die Wohnung zu Besuch und sah die Fensterrahmen, schwarz wie Kohle und meinte: „ Pah, was lebten da für Schweine vorher in der Wohnung, die haben bestimmt monatelang nicht mehr die Fenster geputzt“. Sprachs, nahm den Putzeimer und putzte sämtliche Fenster blitzsauber. „So, jetzt hast Du erst mal für die nächsten Wochen Ruhe vor den Fenstern,“ war meine Oma stolz auf ihre Arbeit.
Was soll ich sagen, leider hatte mein Vater den Fotoapparat nicht bereit, denn das Gesicht meiner Oma wäre es Wert gewesen, fotografiert zu werden, als sie am nächsten Tag die Fensterrahmen besichtigte und voller Entsetzen feststellen musste, dass sie nach weniger als 24 Stunden wieder genau so verdreckt waren, wie vor ihrem löblichen Putzeinsatz.
Sie kommen ja soweit ich weiß auch aus der Ecke am BV. Dann wissen Sie ja wie viele Schornsteine dort pusteten – die Skyline von Bochum wurde von diesen Ungetümen gebildet. Als wir noch Kinder waren, wechselte der frischgefallene Schnee in wenigen Tagen schnell seine Farbe ins schwarz melierte. Aber die Hochöfen hatten auch etwas Nützliches für uns: „ Mein Vater konnte anhand des aufsteigenden Rauches mit einer hohen Trefferquote das Wetter für den nächsten Tag vorhersagen: Stieg der Rauch steil auf, gab es für mehrere Tage Sonnenschein (der Rauch geht pielop), stieg er halbhoch durfte man mit gutem Wetter rechnen, ging er jedoch direkt seitwärts ab, war mit Regen zu rechnen, manchmal ging er sogar nach unten, was wettermäßig nichts Gutes bedeutete.
So haben wir Ruhris gelernt, aus allem das Beste zu machen – ein typisches Merkmal der Menschen, die hier leben.
Vielen Dank für Ihre Geduld beim Lesen meiner Erlebnisse unterm BV.
Dirk Kunter
Lieber Frank....bisse gezz jeck? Ja? Na dann: Herzlichen Glückwunsch für die Überreichung des Wegebeleuchtungsgerätes unterirdischer Gänge regionaler Prägung von der Großen Bochumer Karnevalsgesellschaft. ;-)
@ Ostringerin: Ich befürchte: Schwarzmarkt! Gut, dass ich eine Jahresdauerkarte bei Scudetto besitze. Ich drück dir aber die Daumen.
Hallo Frank, erstmal vielen Dank für die gemütlichen und lustigen Abende in Deinen Vorstellungen, wir kommen immer wieder gerne! Wie kommt man jetzt noch an Karten für den Scudetto-Abend mit Herrn Redelings am 27.5. im Riff? Wollte die Karten meinem Liebsten nach seiner Knie-OP ( Kreuzband-Riss natürlich nach dem Fußballspielen) schenken. Ansonsten viele Grüße und immer weiter so! Daniela
Der gestrige Abend hat mir derart gut gefallen, dass ich gerade was in die Tasten gehauen habe, auf opinio.de (Bürger schreiben für Bürger - ein Forum innerhalb der Internetpräsenz der Rheinischen Post).
Autor: yellowflow
Titel: Woanders is' auch scheisse
Es grüßt ein neuer Fan, aber sowas von
Hömma Herr Goosen, Du sollss ma gesacht haben: "Es ist wahrscheinlicher, dass wir in den nächsten zehn Jahren zweimal absteigen, als dass wir einen Pokal in den Himmel recken..." Jau! Bravo! Geht doch nix über altersbedingte Einsicht und Fußballweitsicht! Aber wenn Du jetzt noch sachst: "Es ist wahrscheinlicher, dass die Königsblauen in den nächsten zehn Jahren zweimal die Meisterschale holen, als dass sie absteigen...", dann bisse mein besten Freund. Ehrlich! GlückAuf
Erstgeborene Tochter von Köln nach Dortmund ausgewandert. Schwiegersohn in Lauerstellung aus Bottrop. Frank Goosen als Weihnachtsgeschenk. Was will man mehr?
Watt soll man sagen? Ich finds affengeil!!!! Getreu dem Motto: "A40 - woanders iss auch Scheisse!"
Meine Frau und ich freuen uns tierisch auf den 11. 02. 2010. Rheinländer* auf der Flucht, oder Weiberfastnacht ohne .... Weiberfastnacht. (* ich bin aus Hannover, sorry)
Glück auf, Klaus und Regina Pawlitzki
Hallo Frank, war das ein Samstag....... nichts für schwache Nerven und Herzkranke. Aber wir VfL-Fans sind es ja schon gewohnt. Vieleicht hast du ja in der Presse gelesen, dass unser Fanclub in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert. Der VfL hat uns bereits mit einer Pressekonferenz zum Schalke Spiel beschenkt. Das Gründungsdatum ist allerdings erst der 13. Februar. An diesem Tag findet ja ein Heimspiel statt und wir wissen, dass du bei Heimspielen keinen Termin ausserhalb annimmst. Aus diesem Grunde würden wir uns sehr freuen, wenn du uns vieleicht bei unserer internen Feier an diesem Abend in unserem Clubhaus besuchen würdest. Es wäre eine ganz tolle Sache. Es kommen wahrscheinlich auch einige Spieler. Sollte es klappen, gebe mir bitte Nachricht und ich gebe dir dann alle Daten bekannt. Mit bw Grüßen Siglinde Kranz (Fanclub Bochum-Ost 1975)
Ich bin von 58 und habe niemals gehungert und die Graupensuppe meiner Oma in Bochum hat mir immer hervorragend geschmeckt,wir machen die heute immer noch so und werden sie immer so weitermachen!
Hallo Frank, als 1966 geborener haste wohl noch kein Kohldampf geschoben. So schlecht wie du die Graupen- und Linsensuppe beschreibst haben die Mütter bei in und um Bochum herum nicht gekocht.
gucke gerade kölner treff mein gott ist goosi dünn geworden, sah früher besser und gesünder aus
Moin Gladbacher! Der einzige VfL der wirklich fies ist,ist der aus Mönchengladbach und auch wenn ich Herrn Goosen kritisiert habe,freue ich mich das er diese Sache so hervorragend hinbekommen hat,ich freue mich für Sie,das er Sie so schön provoziert hat und das mit dem Sieg gegen unseren blau weißen VfL wird in den nächsten Jahren nix,da muß sich Maxi Eberl(früher einmal VfL Bochum )erst einmal bemühen,ein paar anständige Fußballer nach Gladbach zu holen,mit denen die da jetzt sind wird das nix!Ein schönes Wochenende wünscht Euch allen(mit einem Sieg für Bochum über die Zahnlosen) Geist von Engelsburg