Radio Heimat - Geschichten von Zuhause
Radio Heimat - Geschichten von Zuhause

In Radio Heimat kehrt Frank Goosen wieder dort, wo es am meisten Spaß macht: vor der eigenen Haustür.

Geschichten von zu Hause, von Helden und Laberfürsten, von Pommesbuden und Kneipen. Zu Hause, das ist das Land der Autobahnen, der frechen Blagen und der alten Frauen, die nicht auf den Mund gefallen sind. Goosens Omma taucht hier ebenso wieder auf wie die Kumpels Mücke und Scotty, wenn der Autor und Kabarettist unterwegs ist in Stadien und Partykellern, in Parks und in Brachen. Drängende Fragen werden beantwortet: Wieso sagte Vattern früher: Mach die Augen zu und iss? Was meinte der Wirt, als er sprach: Watt der Mensch braucht, datt muss er haben? Und wer kann hier von sich behaupten: Kär, wat ham wir früher malocht?

Hier spricht nicht der Landfunk, hier sendet die Kulturhauptstadt 2010 auf der Welle Radio Heimat.

"Radio Heimat - Geschichten von Zuhause“ erscheint im Januar 2010 beim Eichborn-Verlag

Shirts und mehr zum Thema Radio Heimat der neuen Goosen-Edition hier.

A40 - Geschichten von hier
A40 - Geschichten von hier

Dem einen ist es eine Autobahn, dem anderen der längste Parkplatz der Welt – die A40, 89 Kilometer und 42 Ausfahrten lang.

In Frank Goosens neuem Programm ist die Gegend zwischen Duisburg und Unna, zwischen Recklinghausen und Hattingen Thema – das Ruhrgebiet. Hier, wo man rotzfrech ist und gleichzeitig sentimental, wo Fußball mehr ist als ein Sport und die Luft schon längst wieder sauber ist, obwohl es auswärts niemand glauben will. Goosen erzählt Geschichten zwischen »dammals«, »getz« und »übbamorgen«, Geschichten von Kohle und Tauben, rollenden Bällen und ruhenden Wassern, vom Zauber der Bude und ungesunden Getränken.

Und mittendurch mäandert die stets infarktgefährdete Lebensader des Landstrichs: die A40.

Ein Heimatabend in Vorwärtsverteidigung, zwischen Kleingarten und Computerchip, in der festen Überzeugung, dass das Uninteressanteste an diese Gegend das viele Grün ist.

»Echtes Leder – Geschichten aus der Tiefe des Raumes«
Echtes Leder – Geschichten aus der Tiefe des Raumes

Ob WM oder nicht – Fußball ist immer ein Thema.

Frank Goosen schickt uns mit seinem neuen Programm ins humoristische Trainingslager und wagt einen sehr persönlichen Blick auf den närrischen Ballsport: Der erste Besuch im Stadion, die kickenden Idole in Kindheit und Jugend zwischen Sportschau und Sammelbildchen, das Spannungsverhältnis Frauen und Fußball, die Kunst des Abstaubens, Heldenverehrung und Völkerverständigung. Drängende Fragen stehen in der Tiefe des Raumes: Wieso wurde Dombrowski nicht Deutscher Meister? Sollten Väter zu den C-Jugend-Spielen ihrer Söhne gehen? Ist das Aufsuchen der Herrentoilette in der Halbzeitpause wirklich ratsam? Wieso passieren die tollsten Dinge im Fußball immer dann, wenn Onkel Herbert gerade nicht hinschaut? Was ist Abseits? Und was das Gegenteil davon? Und: Wieso überhaupt Fußball?

Frank Goosen spricht als Fan, vor allem des Sportes an sich, aber auch als Fan seines Vereins. Andere kriegen aber auch ihr Fett weg. Sein neues Programm ist ein Doppelpass zwischen Kopfballungeheuer und Seidenfuß, Technik und Taktik, Witz und Wehmut. Machen Sie sich warm!

»Krippenblues – Weihnachtsgeschichten«
Krippenblues – Weihnachtsgeschichten

Weihnachten – das sind nicht einfach drei Tage am Ende des Jahres, an denen viel gesungen, gefroren und gegessen wird.

Weihnachten ist mittlerweile die fünfte Jahreszeit, die parallel zu drei anderen läuft: im Spätsommer tauchen mittlerweile die ersten Lebkuchengebirge in den Supermärkten auf und bald darauf starren uns Schokoladenweihnachtsmänner an, die auch nichts anderes sind als die umgeschmolzenen Osterhasen, die im Frühjahr nicht verkauft worden sind. Weihnachten, das ist die heiße Phase der kalten Jahreszeit, früher »nur« ein Fest, heute ein Zustand, ein Ausnahmezustand, ein »Event«.

In seinem Programm »Krippenblues – Die volle Wahrheit über Weihnachten« wirft Frank Goosen einen spöttisch-satirischen Blick auf das Klingeln der Glöckchen und der Kassen. Er beschäftigt sich mit Lichtertreppchen in Wohnzimmerfenstern, beleuchtet den Weihnachtsmarkt, erzählt von stressigen Weihnachtsjobs, beaufsichtigt eine Bastelstunde voller Kinder und macht klar, wieso das Schmücken des Weihnachtsbaumes definitiv Männersache ist. Natürlich fehlt auch nicht die Schilderung eines Weihnachtsfestes im Schoße der Familie, was nur eine andere Formulierung ist für »Katastrophe«. Und: Wie könnte es aussehen, wenn man den Begriff »Fest der Liebe« einmal wörtlich nimmt. Ganz nebenbei wird das Fest der Feste noch wissenschaftlich untersucht.

Ach ja: Und ein singender Weihnachtsbaum ist auch dabei.
Herr Goosen liest und spricht frei und kann sich benehmen.